Metta Fuller Victor

Folgende Texte von Metta Fuller Victor (1831-1885), die ich übersetzt habe, sind bereits erschienen:

A Bad Boy's Diary ist das erste Buch von Metta Victor, das ich übersetzt habe (Tagebuch von nem schlimmen Schlingel).

Die Literaturzeitschrift LABORBEFUND druckte als Weihnachtsausgabe im Dezember 2013 das Kapitel XIII aus dem "Tagebuch", die Weihnachtsgeschichte, in einer deutsch-englischen Synopse und mit einem Vorwort von mir.


The Bad Boy Abroad ist das zweite von mir übersetzte Buch von Metta Victor, das unter dem Titel Der schlimme Schlingel auf großer Fahrt bei Books on Demand 2012 erschienen ist. Nähere Infos hier und hier.

 

The Bad Boy at Home ist der dritte und letzte Streich von Metta Victors Georgie-Hackett-Reihe. Unter dem Titel Der schlimme Schlingel kehrt zurück ist er ab Mai 2013 bei Books on Demand auf Deutsch erhältlich.Infos hier und hier.
 

A Good Boy's Diary erschien 1884. Es ist das fiktive Tagebuch des 9jährigen Johnny Jones, der mit seiner Mutter und seiner kleinen Schwester Daisy in New York lebt. Unter dem Titel Tagebuch von nem braven Kind wurde das Werk von mir erstmals ins Deutsche übersetzt; ein Kapitel daraus wurde von der Zeitschrift SUPERBASTARD in ihrer Sonderausgabe "Love Child" von Januar 2014 gedruckt.



Texte von mir über Metta Fuller Victor und ihre Bücher:

 

"Verteidigt die Lausbuben!" ist ein Essay über Metta Victors Kritik gegen die schwarze Pädagogik und ihren Appell an Humor und Anarchie in A BAD BOY'S DIARY und A GOOD BOY'S DIARY. Er erschien im Sommer 2012 im LICHTWOLF - ZEITSCHRIFT TROTZ PHILOSOPHIE und im Herbst desselben Jahres in MY WAY. Die Literaturzeitschrift LABORBEFUND druckte in ihrer Nr. 2 von April 2013 ebenfalls einen Auszug daraus sowie einen Auszug aus dem BAD BOY'S DIARY.

 

Über Metta Fuller Victor

"Metta Victoria Victor war eine Frau der Superlative. Sie hatte mehr Pseudonyme als Arthur Daley, hatte neun Kinder und schrieb mehr als hundert Bücher. Außerdem war sie die Autorin des allerersten Detektivromans - The Dead Letter - und brachte mit ihrem Roman Maum Guinea Tausende Dollars für die Anti-Sklaven-Sache zusammen. Als ob das nicht genug gewesen wäre, um ihr die Langeweile zu vertreiben, erfanden sie und ihr Mann auch noch den amerikanischen Groschenroman - die ersten Taschenbücher der Welt. Trotz all dieser Taten vergaß man sie, und heute ist sie reif dafür, wiederentdeckt zu werden.

Meine erste Begegnung mit A Bad Boy's Diary fand statt, als meine Mutter mir daraus vorlas. Sie lachte gewöhnlich Tränen, und ich genauso. Sie hatte das Buch von ihrer eigenen Mutter geerbt, die es wiederum von ihren Eltern bekommen hatte, die es um 1900 (fünfzehn Jahre nach Metta Victors Tod) einem Kesselflicker abgekauft hatten, der einmal im Monat mit seiner Karre über die Berge vom County Down kam mit Dingen wie Zucker und Mehl. Wenn Sie sich jetzt vorstellen, wie viele amerikanische Romane dieser Kesselflicker zwischen seinen Lebensmitteln und Gerätschaften wohl dabei hatte, dann verstehen Sie, wie populär Metta Victor damals war.

Georgie Hackett ist der "bad boy" aus dem Titel, und er geht "Just William" und Adrian Mole etliche Jahre voraus. Egal wie sehr Georgie sich bemüht, immer passiert was. Er schießt auf den Pastor, wird in eine Entführung verwickelt und wird zufällig zum Einbrecher.

All seine Abenteuer schreibt er nieder in seinem ganz eigenen komplexen Sprech.

A Bad Boy's Diary war das bestverkaufte Buch des Jahres 1880, und Georgie Hackett wurde zum Helden seiner eigenen Serie - inklusive The Bad Boy Abroad, wo er während eines irischen Bombenattentats in Liverpool ankommt und auch nach London und Paris kommt, mit den unvermeidlichen Ergebnissen -, aber so gut wie das erste Buch ist nichts."

 

Fidelis Morgan

(aus: City Secrets Books - The Essential Insider's Guide, 2009)

(c) Übersetzung: Ní Gudix